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Châteauneuf-du-Pape

Bodenstruktur in Châteauneuf-du-Pape

Châteauneuf-du-Pape

Blick auf das Wahrzeichen von Châteauneuf-du-Pape

Chateauneuf du Pape

Die führende Gemeinde an der südlichen Rhone. Sommerresidenz einiger Päpste, die den Weinanbau schon im 14. Jahrhundert gefördert haben. Der alte Palast steht leider nur noch als Ruine und ist das Wahrzeichen des Ortes. An die kirchliche Vergangenheit erinnern heute noch die zwei gekreuzten Schlüssel des heiligen Petrus, die viele Erzeuger als Garantiebeweis auf die Flaschen prägen lassen. 1935 erhielt der Ort die AOC. Heute umfaßt die Gemeinde rund 3200 Hektar. Es gibt unterschiedliche Bodenformationen aus Lehm- Sand- und Kiesböden. Viele Rebflächen weisen die charakteristischen, oft faustgroßen Galettes genannten Kieselsteine auf, die von dem Urstrom der Rhone hier abgelagert wurden. Sie sorgen dafür, dass der ständige Wind im hier offenen und weiten Rhonetal das Erdreich nicht austrocknet und geben andererseits nachts die tagsüber gespeicherte Sonnenwärme wieder ab. Ungewöhnlich ist die Zulassung von 13 verschiedenen roten und weißen Rebsorten, die alle gemeinsam für den Châteauneuf-du-Pape verwandt werden dürfen. Die roten sind Grenache, Mourvedre, Syrah, Cinsault, Counoise, Muscardin, Piquepoul Noir, Terret Noir und Vaccarèse. Die weißen Sorten sind Bourboulenc, Clairette Blanche, Grenache Blanc, Picardan, Piquepoul Blanc, Roussanne und Terret Blanc. Drei der genannten gibt es in rot und weiß, sie werden als drei Sorten gezählt. Der Winzer darf die Zusammenstellung und auch den Anteil der jeweiligen Traubensorte frei wählen. Die meisten Weine sind auf Grenache Basis, einige wenige haben als Leitsorte Syrah oder Mourvedre. Es gibt aber auch reinsortige Weine aus Grenache. Ein weiterer Unterschied zwischen den Erzeugern ist die Produktion einer oder mehrerer Cuvee, die meistens aus den besten Lagen oder den ältesten Rebflächen des Weingutes erzeugt werden. Nicht alle Winzer folgen diesem Trend. Einige wenige bleiben bei der alten Tradition und erzeugen nur einen Wein. Was nun besser ist, darüber läßt sich trefflich streiten. Tatsache ist jedoch, dass es viele Special-Cuvee zu Ruhm gebracht haben, sehr gesucht sind und zum Teil enorme Preise im sekundären Markt erzielen. Das kleine Eichenholzfass wird in Châteauneuf-du-Pape nur sehr verhalten eingesetzt. Die Grenache wird fast immer in großen Fudern oder im Betontank ausgebaut. Die Weine gelten insgesamt als gut lagerfähig, alkoholstark mit ausgeprägter Frucht und finessenreich. Es gibt allerdings ein große Vielfalt, insgesamt aber auf einem sehr hohen Niveau. Die junge Generation der Weinerzeuger legt mit großem Ehrgeiz hier die Qualitätsansprüche ständig höher. Entsprechend erfolgreich sind die Weine am internationalen Markt.

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