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Domaine Faiveley - weiterführende Informationen

Faiveley ist einer der Domainen im Burgund mit dem größten Weinbergsbesitz (rund 120 Ha) und allein acht Monopol Lagen, die ausschließlich Faiveley gehören. 1825 gegründet, gehört Faiveley heute in die qualitative Spitze im Burgund und wird in der 7. Generation von Erwan Faiveley geführt. Erst Mitte zwanzig, war es eine riesige Herausforderung, dieses große und alte Handelshaus zu führen und weiter zu entwickeln. Erst vor kurzem wurde eine komplett neue Domaine in den Côte de Chalonnaise dem Portfolio hinzugefügt. Außerdem hat Erwan Faiveley weitere Grand Cru Spitzenlagen in Montrachet kaufen können. Er selbst sagt, dass die Preise für bestes Land im Burgund eigentlich unbezahlbar sind und nach kaufmännischen Gesichtspunkten erst nach mehreren Jahrzehnten anfangen, Ertrag abzuwerfen. Aber die Erfahrung seines Vaters hat gezeigt, dass man im Rückblick immer bedauert, nicht noch mehr Land in den besten Lagen zu besitzen. Etwa 80% der verkauften Weine stammen aus eigenem Weinbergbesitz. Der Rest sind entweder gepachtet oder werden nach den strikten Vorgaben von Faiveley bearbeitet. Aber in den allermeisten Fällen übernimmt das Weingut auch hier die Regie in den Weinbergen selbst. Ein qualitativer Unterschied ist somit nicht auszumachen.

Seit 2006 hat sich mit dem neuen genialen Kellermeister Jérôme Flous der Weinstil deutlich verändert. Man hat unter anderem eine viel rigerose Barriqueselektion eingeführt und seit diesem Jahrgang sind die Weine deutlich zugänglicher und noch stärker geworden. In den früheren Jahren wurden oft Fässer eingesetzt, die aus nicht optimal getrocknetem Holz hergestellt wurden, wie eine Untersuchung ergeben hat. Diese Fässer haben zusätzliche grüne Tannine zu dem Wein addiert, der dadurch in seiner Jugend absolut unnahbar war und sehr lange brauchte, bis die Tannine rund wurden. Jetzt wird je nach Wein und Jahrgang nur das Holz der besten Küfer eingesetzt. Der Toast des Holzes variiert je nach Wein und Jahrgang und auch das jeweils eingesetzte Holz wird auf den entsprechenden Wein mit viel Fingerspitzengefühl abgestimmt.

Erwan selbst sagt, dass man seit 2006 einige Jahrgänge benötigt hat, um Weinberge und den neuen Stil zu justieren und alle Weinkritiker singen inzwischen unisono ein Loblied auf die mit jedem Jahrgang noch besseren Qualitäten, die diese große Domaine hervorbringt. Das komplett renovierte Stammhaus in Nuits Saint Georges trägt ebenfalls zu weiteren Steigerungen bei. Wer die Chance zu einer Besichtigung hat, sollte sich dieses Monument des absoluten State-of-the-Art Weingutes nicht entgehen lassen. Geld hat hier erkennbar keine Rolle gespielt. Das Niveau war auch vor der Übernahme durch Erwan und seine Schwester Eve hoch, umso beeindruckender sind die weiteren Qualitätssteigerungen. Die Topweine sind regelmäßig schon in der Primeurkampagne ausverkauft und es wird auch als jahrelanger Abnehmer immer schwieriger, ein paar Flaschen davon zu ergattern.