Clos Marie

Clos Marie ist das erstaunlichste Weingut, das ich bisher kennengelernt habe. 1997 bin ich das erste Mal bei einem Urlaub im Pic St. Loup auf einen Wein von Clos Marie gestoßen und habe mich seitdem, stets vergeblich, um eine Zuteilung bemüht. Trotz der fantastischen Qualität besonders der Rotweine von Clos Marie, die nur Anfang des neuen Jahrtausends durch die Umstellung auf biodynamische Erzeugung drei, vier Jahre etwas gelitten hat, ist das Weingut selbst vielen Liebhabern wenig oder gar nicht bekannt. Der Export geht in viele Länder bis in das ferne Japan. Wahrscheinlich hat einfach die geringe Produktionsmenge eine größere Verbreitung verhindert, da sie eben auf viele Länder verteilt werden musste. Dazu ist das Weingut schwer auffindbar. Kein Hinweis oder Schild weist darauf hin und man muss schon ganz genau wissen, wo es liegt. Auch eine Onlinepräsenz sucht man vergebens. Jetzt, rund 13 Jahre später, ist es mir endlich gelungen, die Clos Marie Weine in mein Portfolio aufzunehmen. Christophe Peyrus hat das Weingut vor rund 20 Jahren von seinen Eltern übernommen, die den Wein an die örtliche Genossenschaft verkauften. Er wollte jedoch maximale Qualität und hat so das Weingut an die absolute Spitze des gesamten Languedocs geführt. Im Cru Pic St. Loup ist er ohnehin der "Leader", an dem sich alle anderen messen lassen müssen. Das Pic St. Loup gilt unter Kennern als eine der allerbesten Regionen im Languedoc und ist durch sein kühleres Mikroklima und die speziellen Böden besonders für die Syrah-Traube prädestiniert. Christoph Peyrus und Francois Julien verstehen es wie kaum ein anderer, hier Syrah-basierte Weine zu erzeugen, die durch Kraft, Komplexität, Finesse und Langlebigkeit bestechen. Auch David Schildknecht bestätigt meine Einschätzung in seinem Bericht in der neuen Ausgabe des Wine Advocate. Er stellt die Weine von Clos Marie an die Spitze aller Weingüter im gesamten, nicht eben kleinen Languedoc. Eine sehr starke Leistung bei der mittlerweilen sehr starken Konkurrenz. Während andere Wettbewerber längst in der qualitativen Versenkung verschwunden sind, arbeiten Francois Jullien und Christoph Peyrus weiter daran, das Terroir möglichst optimal in den Wein zu bringen und gehen dabei auch durchaus Risiken bei der Weinbereitung ein. Die Entwicklung gibt ihnen mehr als Recht und Clos Marie bestätigt auch in den neuen Jahrgängen seine Ausnahmestellung als Primus Interpares in der Region.  

Hier finden Sie alle Weine vom Weingut Clos Marie

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