Domaine de Cristia

Ebenso wie auf Domaine de la Janasse startete die Erfolgsgeschichte mit der Übernahme der Domaine durch den Sohn Baptiste Grangeon. Sein Vater gründete die Domaine 1942 und verkaufte den Wein lose. Der erste Jahrgang von Baptiste Grangeon war 1999. Schon mit diesem Jahrgang gelang ihm scheinbar mühelos der Sprung in die Spitzengruppe in Chateauneuf-du-Pape. Interessanterweise ist es auch hier ein Geschwister-Duo (wie auf Janasse), welches die Geschicke der Domaine leitet. Der Name Cristia kommt übrigens von der gleichnamigen Parzelle neben Rayas, in der ein Teil der Reben auf sandigen Böden stehen. Auch hier sind es die sehr alten Grenache-Reben (zwischen 60-100 Jahre), die die Basis für die hohe Qualität der Weine bilden. Mit Parzellen im hochgelegenen Lieux-dit "La Roquète" hat das Weingut eine weitere Top-Lage in Besitz. Domaine de Cristia besitzt 21,5 Hektar unter Reben, davon 13 Hektar in der AOC Chateauneuf-du-Pape. Mit dem Jahrgang 2008 ist das Weingut ECOCERT - zertifiziert (Bioweingut). Die Stilistik ist hier eindeutig modern. Das Qualitätsstreben ist kompromisslos. Das Weingut hat seit 2007 einen weiteren enormen Qualitätssprung gemacht und befindet sich nun in der qualitativen absoluten Spitzengruppe. Mein persönlicher Geheimtipp sind jedoch die Cotes-du-Rhone-Weine und die Vin-de-Pays-Weine von Cristia. Sowohl die aus den eigenen Lagen als auch die aus zugekauften Trauben der benachbarten AOC's sind eindrucksvoll gut und zeigen, was das Weingut auch bei kleinen Preisen zu leisten imstande ist. Schon der Cotes-du-Rhone-Village kann blind als ein Châteauneuf-du-Pape durchgehen, von dem enorm konzentrierten "Les Garriques" ganz zu schweigen.

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