Italien

Italien hat es mehr als alle anderen Länder geschafft, Urlaubsgefühle- und Stimmungen in den Konsumalltag zu transferieren. Besonders die italienische Küche hat eine riesige Fangemeinde und ist bei uns absolut flächendeckend präsent. Natürlich haben in diesem Sog auch die italienischen Weine ganz enorm davon profitiert. Dies dürfte auch der Hauptgrund für die ungebrochene Popularität der Weine sein. Zudem sind die Italiener die ungekrönten Marketingkönige und verstehen es meisterhaft, ihren Produkten einen Touch von Eleganz und Wertigkeit zu geben. Natürlich gibt es neben mittlerweile vielen Spitzenprodukten auch hier viel Mittelmaß und traurige, schwache Tropfen, aber viel Licht bedingt eben auch Schatten.
Der Durchbruch in der Qualität kam durch das Ausbrechen einiger Erzeuger aus den starren Regelwerken der italienischen Weingesetzgebung. Visionär wurden nicht zugelassene Rebsorten angepflanzt und sorgfältig ausgebaut, oft in Barriques, was zur damaligen Zeit in Italien ein Novum war. Diese Erzeuger nahmen in Kauf, dass ihre Weine lediglich den Status „Vino di Tavola“ führen durften, obgleich sie vielen klassifizierten Gewächsen weit überlegen waren. Schnell erreichten diese Gewächse Kultstatus und erzielten zum Teil astronomische Preise. Im Zuge dieser Entwicklung besann man sich vielerorts wieder auf die angestammten Fähigkeiten und ging verstärkt daran, das vorhandene Potenzial zu nutzen.
Ohne Zweifel war der italienische Wein noch nie so gut wie heute, allerdings leider auch noch nie so teuer. Eine gute Alternative bieten daher noch nicht so bekannte Regionen und natürlich der Süden Italiens, der mit modernen und ansprechenden Weinen massiv auf den Markt drängt. Die Vielfalt ist dadurch nicht kleiner geworden, zumal der Süden eine große Zahl von autochtonen Rebsorten bietet.

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